FAQ

Antwort 1

Trinkwasser gilt als das am besten kontrollierte Lebensmittel – warum soll ich es filtern?
In den Wasserwerken wird regelmäßig untersucht, ob die im Trinkwasser enthaltenen Schadstoffe die gesetzlichen Grenzwerte überschreiten. Doch selbst wenn das Trinkwasser bei den Tests im Wasserwerk den gesetzlichen Anforderungen entspricht, heißt das nicht, dass es immer noch diese Qualität besitzt, wenn es aus Ihrer Armatur fließt:
Bevor es soweit ist, muss Ihr Trinkwasser durch die Hauswasserleitungen. Diese sind in der Regel aus Kupfer, manchmal aus Blei. Wenn sich Teilchen aus den Rohren lösen, befinden sich diese Schwermetalle in Ihrem Trinkwasser – ohne dass Sie etwas davon merken!
Nach der neuen Trinkwasser-Verordnung gelten die gesetzlichen Grenzwerte zwar auch für Trinkwasser aus Hausleitungen – aber wie oft wurden in Ihrer Wohnung schon Leitungswasserproben entnommen und auf Unbedenklichkeit hin getestet?!


Antwort 2

Die Trinkwasserverordnung in Deutschland ist doch sehr streng. Kann ich mein Leitungswasser denn nicht bedenkenlos trinken, solange die Grenzwerte eingehalten sind?
Grenzwerte bedeuten für Sie eine gesetzlich tolerierte Verunreinigung Ihres Trinkwassers. Grenzwerte werden pauschal für alle Bürger aufgestellt, unabhängig von ihrem Alter, ihren Lebensgewohnheiten und ihrem Gesundheitszustand. Glauben Sie, dass der Körper eines Babys ebenso viel Schwermetall abbauen kann, wie der eines gesunden Erwachsenen?
Im Übrigen sind die Grenzwerte nicht einheitlich, Bsp.: Grenzwert für Kupfer in Deutschland 2 mg/l, in USA 1 mg/l.
Und bedenken Sie: Die Trinkwasserverordnung schreibt lediglich die Überprüfung von 45 Schadstoffen vor – im Wasser wurden aber schon mehr als 800 belastende Stoffe analysiert. Das heißt viele unerwünschte und krank machende Fremdstoffe wie z. B. Hormone oder Medikamentenrückstände bleiben bei den Untersuchungen völlig unberücksichtigt!


Antwort 3

Was ist eigentlich „hartes“ Wasser?
Die Wasserhärte ist abhängig von den im Wasser gelösten Mineralien. Es handelt sich dabei hauptsächlich um die Mineralien Kalzium (Kalziumkarbonat = Kalk) und Magnesium. Der Härtegrad des Wassers steigt, je mehr Mineralien darin gelöst sind. Es gibt drei Härtebereiche: Härtebereich 1 = weich, 2 = mittel, 3 = hart.
Hartes Wasser führt im Haushalt zu Verkalkung von Haushaltsgeräten und verkürzt ihre Lebensdauer erheblich. Wenn Kalk sich in Rohren und Hausinstallationen festsetzt, beeinträchtigt dies die Effizienz von Dampfkesseln und Tanks, was zu einer Erhöhung der Kosten für Wassererwärmung um bis zu 20 % führen kann.


Antwort 4

Ich verwende zum Teekochen Wasser aus einem Kannenfilter, mein Tee sieht dadurch viel klarer aus. Liegt das daran, dass im Wasser keine Schadstoffe mehr enthalten sind?
Nein, das heißt es nicht. Verantwortlich für die Trübung des Tees sind vor allem Mineralien wie Kalzium oder Magnesium. Kannenfilter sind sogen. Ionentauscher, d.h. sie tauschen die enthaltenen Mineralien gegen einen anderen Stoff aus, der das Wasser „weicher“ und den Tee klarer macht. Schadstoffe wie Schwermetalle, Medikamentenrückstände, Pestizide, Nitrate oder Asbestfasern können auf diese Art jedoch nicht entfernt werden und sind weiterhin im Wasser enthalten.


Antwort 5

Ist Trinkwasser, das mit einem Wasserbelebungsgerät behandelt wurde, frei von Schadstoffen?
Nein. Der Schadstoffgehalt bleibt unverändert und ist naturwissenschaftlich nachweisbar, anderslautende Behauptungen sind unseriös und unwahr.
Wasserbelebungsgeräte sollten daher nur in Verbindung mit einem Wasseraufbereitungverfahren eingesetzt werden.


Antwort 6

Erhält mein Körper überhaupt die nötigen Mineralien, wenn ich Umkehrosmosewasser trinke?
Es ist richtig, der menschliche Körper benötigt Mineralien wie z. B. Kalium, Kalzium, Natrium und Magnesium. Es ist jedoch unmöglich, den täglichen Bedarf an diesen Nährstoffen allein über das Trinkwasser zu decken. Ein Beispiel:
Der Tagesbedarf an Kalium beträgt 1000 - 2000 mg. Die enthaltene Menge Kalium in einem bekannten französischen Stillen Wasser beträgt 6,2 mg. Um den Tagesbedarf an Kalium zu decken, müsste man also eine Wassermenge von 161 – 323 Litern trinken!
Zum Vergleich: Der Kaliumgehalt in 100 g Kartoffeln beträgt 500 mg, in 100 g Edamer-Käse 650 mg. Es ist also eine ausgewogene Ernährung, die dazu dient, Ihren Körper mit Mineralien zu versorgen – Aufgabe des Wassers ist es, die Nährstoffe im Körper zu verteilen und giftige Stoffwechselprodukte und Schlacken aus dem Körper heraus zu spülen. Dazu ist mineralarmes Wasser im Gegensatz zu einem stark mineralhaltigen Wasser hervorragend geeignet.


Antwort 7

Jemand hat mir erzählt, dass es schädlich ist, destilliertes Wasser oder Umkehrosmosewasser zu trinken. Stimmt das?
Nein. Die Aussage, dass aufgrund des osmotischen Drucks unsere Körperzellen platzen und wir sterben, wenn wir einen Liter destilliertes (also chemisch reines, mineralfreies) Wasser trinken, ist nur ein Gerücht und naturwissenschaftlich so nicht haltbar.
Einzelne Körperzellen, beispielsweise Blutkörperchen, können sich tatsächlich in destilliertem Wasser vollsaugen und platzen. Wir nehmen Wasser jedoch nicht über die Blutbahn, sondern über den Magen auf, wo es vor dem Verdauungsprozess wieder mit Salzen angereichert wird.
Wussten Sie, dass natürliche Wässer wie Regen- und Schmelzwasser oder Tau "destillierte Wässer" sind und es auch natürliche Quellen gibt, die nahezu mineralfrei sind?


Antwort 8

Eignet sich Umkehrosmosewasser bei einer Fastenkur?
Grundsätzlich gilt: Klären Sie vor Beginn mit einem Arzt oder Heiltherapeuten ab, ob eine Fastenkur unter Berücksichtigung Ihrer gesundheitlichen Konstitution für Sie ratsam ist.
Bei einem bewussten Verzicht auf Nahrungsmittel ist es wichtig darauf zu achten, dass lebensnotwendige Nährstoffe und Mineralien dem Organismus in anderer Form zugeführt werden. Von einem reinen Wasserfasten - ob mit Umkehrosmose-, Mineral- oder Leitungswasser - ist ganz abzuraten, da der Körper nicht ausreichend mit Mineralien, Vitaminen oder Eiweißen versorgt wird. Besprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Heiltherapeuten, welche Form des Fastens für Sie angemessen ist.


Antwort 9

Darf jeder Umkehrosmosewasser trinken?
Menschen, die unter akuter Nieren- oder Herzinsuffizienz mit Ödembildung leiden, sollten auf den Genuss von Umkehrosmosewasser verzichten.


Antwort 10

Ich habe gehört, dass Aktivkohlefilter „durchbrechen“ können – was bedeutet das?
Aktivkohle wird zur Entfernung unerwünschter Farb-, Geschmacks- und Geruchsstoffe eingesetzt. Aktivkohle verfügt aufgrund ihrer porösen Struktur über eine große innere Oberfläche, an die sich die zu entfernenden Stoffe anlagern (Adsorption). Bei Aktivkohlegranulat, wie es beispielsweise in Kannenfiltern enthalten ist, kann es zu einer Übersättigung und zu einem sog. „Durchbruch“ des Filters kommen. Die Folge ist, dass die zuvor abgefangenen Stoffe wieder ins Trinkwasser abgegeben werden, welches danach sogar einen höheren Schadstoffgehalt aufweisen kann als unbehandeltes Wasser! Insbesondere bei Aktivkohlegranulatfiltern ist daher auf einen regelmäßigen Austausch der Filterpatronen zu achten.


Antwort 11

Warum muss die Membran eines Umkehrosmosegerätes regelmäßig gespült werden?
Ein entscheidendes Merkmal einer guten Umkehrosmoseanlage ist die Membranspülung. Für jede Umkehrosmosemembran gilt die verbindliche Empfehlung des Herstellers, sie in regelmäßigen Abständen zu spülen (mindestens alle 8 Stunden). Nur so kann verhindert werden, dass sich ausgefilterte Schadstoffe und Keime auf der empfindlichen Membran ansiedeln, unkontrolliert vermehren und so zu einem erheblichen Gesundheitsrisiko werden. Gerade für die Trinkwasseraufbereitung ist eine Membranspülung dringend erforderlich!
Jedes OsmoFit Vitessa-Gerät ist mit einer automatischen Membranspülung ausgestattet - beste Hygiene und Sauberkeit sind so garantiert.


Antwort 12

Hat die Umkehrosmosemembran eine längere Lebensdauer, wenn ich sie nicht so häufig benutze?
Nein, ganz im Gegenteil. Umkehrosmosemembranen haben die Eigenschaft, dass sie umso besser arbeiten, je häufiger man sie benutzt. Dies gilt auch für die Lebensdauer der Membran. Lange Standzeiten, also Zeiten der Nichtbenutzung, können die Membran spröde und anfällig werden lassen. Auch deshalb ist es wichtig, die Membran während Abwesenheitszeiten regelmäßig zu spülen.
Nutzen Sie Ihre Vitessa so oft wie möglich - Reinwasser eignet sich schließlich nicht nur zum Trinken: Haben Sie es z.B. schon einmal zum Kochen oder Fensterputzen verwendet? Sie werden staunen!


Antwort 13

Was ist der TDS-Wert?
Der TDS-Wert dient zur Bestimmung der Wasserqualität. Bei den Geräten Vitessa S 300C und S 800C wird er permanent im Display angezeigt und gibt jederzeit Auskunft über die erzielte Reinwasserqualität. TDS steht für total diossolved solids, also die Anzahl der im Wasser gelösten Teilchen (Salze). Je niedriger der Wert ist, umso reiner ist das Wasser, umso entschlackender seine Wirkung.


Antwort 14

Ist der TDS-Wert überall gleich?
Der TDS-Wert des Reinwassers ist abhängig von der Qualität des Eingangswassers. Haben Sie ein stark belastetes/stark kalkhaltiges Leitungswasser, ist der TDS-Wert des Reinwassers höher als bei einem Eingangswasser, in dem wenig Salze oder Kalk gelöst sind. Da die Leitungswasserqualität schon innerhalb einer Stadt stark voneinander abweichen kann (siehe z.B. Härtebereiche), können unterschiedlich hohe bzw. niedrige TDS-Werte erzielt werden. Da die Umkehrosmosetechnik das effizienteste Reinigungsverfahren im privaten Bereich darstellt, können Sie sicher sein, stets beste Reinwasserqualität mit Ihrer Vitessa zu erhalten.


Antwort 15

Kann ich das Gerät selbst installieren?
Ja. Jedes OsmoFit-Gerät wird mit Installationszubehör und einem Handbuch ausgeliefert, in dem der Anschluss genau beschrieben ist. Einen ersten Überblick zur Installation finden Sie hier. Wenn Sie den Anschluss nicht selbst vornehmen möchten, beauftragen Sie eine Sanitär-Fachfirma.


Antwort 16

Ich habe im Internet gesehen, dass die Preise für Umkehrosmosegeräte stark voneinander abweichen - woher kommt das?
Geräte mit einem sehr niedrigen Verkaufspreis sind reine Basismodelle wie die OsmoFit E 100 und verfügen nicht über einen Spülmechanismus. Aus diesem Grund raten wir dringend davon ab, derartige Geräte zur Trinkwasseraufbereitung zu verwenden! Ohne regelmäßige Spülungen der Membran ist eine gesundheitliche Gefährdung nicht ausgeschlossen, da die erforderliche Hygiene im Gerät nicht gewährleistet ist. Sehr preisgünstige Geräte werden in der Regel vor der Auslieferung nicht getestet und auf Funktionsfähigkeit geprüft. Serviceleistungen sind sehr beschränkt, Wartungsangebote sind unzureichend oder fehlen ganz.
Besonders hohe Preise erklären sich oft dadurch, dass die Geräte über sog. MLM (Multi Level Marketing oder Empfehlungsmarketing) vertrieben werden. Solche Strukturvertriebe sind so aufgebaut, dass mehrere Vertriebsstufen am Verkaufserlös mitprofitieren und nicht nur der tatsächliche Verkäufer. Der Kunde zahlt hier nicht nur das Gerät, er finanziert auch die Provisionen für alle beteiligten Verkaufsstufen mit. Der Preis sagt hier nichts über die Qualität oder den Wert des Umkehrosmosegerätes aus!
Als Hersteller ohne kostspielige Vertriebsstruktur kann OsmoFit Ihnen faire Preise und eine ausgezeichnete Qualität bieten, ebenso umfassende Services und kompetente Beratung - testen Sie uns!


Antwort 17

Kann ich ein Umkehrosmosegerät verwenden, wenn ich einen Niederdruckspeicher ("Boiler") nutze?
Ja. Beachten Sie jedoch, dass das Umkehrosmosegerät dem Niederdruckspeicher (Boiler) nicht nachgeschaltet werden darf! Stellen Sie sicher, dass das Umkehrosmosegerät vor dem Niederdruckspeicher an den Kaltwasseranschluss installiert wird.




Sollten Sie Fragen haben, die hier noch nicht behandelt wurden, teilen Sie uns diese mit, wir beantworten Sie Ihnen gerne.


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