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Wasser & Trinkwasserverordnung

Die deutsche Trinkwasserverordnung

Unser Leitungswasser unterliegt staatlicher Aufsicht, damit es von uns bedenkenlos als Trinkwasser genutzt werden kann.

Die Trinkwasserverordnung regelt, wie Trinkwasser gewonnen und aufbereitet wird und welche Bestandteile darin enthalten sein dürfen. So ist z. B. vorgeschrieben, dass Trinkwasser "frei von Krankheitserregern, genusstauglich und rein" sein muss.

Die Wasserversorger, also insbesondere die Wasserwerke, müssen regelmäßige Kontrollen durchführen, um sicherzustellen, dass die gesetzlichen Vorschriften eingehalten werden. Unsere Trinkwasserverordnung ist insoweit ein wichtiges Instrument, als sie klare Prüfkriterien vorschreibt und dazu beiträgt, eine gleichbleibende Wasserqualität zu gewährleisten.
Es gibt jedoch ernst zu nehmende Kritik an der Trinkwasserverordnung.

Gesetzlich akzeptierte Verunreinigung

Ein Kritikpunkt ist, dass die Trinkwasserverordnung einerseits die Reinheit des Trinkwassers voraussetzt, andererseits aber Grenzwerte für gesundheitsgefährdende Inhaltsstoffe festlegt. In einem reinen Wasser sollten überhaupt keine Schad- und Fremdstoffe enthalten sein!
Im Ergebnis handelt es sich bei der Festsetzung von Grenzwerten um eine gesetzlich akzeptierte Verunreinigung unseres Trinkwassers!

Sehen Sie hier, welche Stoffe sich in unserem Trinkwasser befinden.

Ein weiteres Problem der Grenzwerte ist, dass sie einheitlich für alle Bürger gelten – für Männer, Frauen und Kinder, für Junge und Alte, für Kranke und Gesunde. Dabei kann man sich leicht vorstellen, dass die Fähigkeit, Schadstoffe im Körper abzubauen stark vom gesundheitlichen Allgemeinzustand des Einzelnen abhängt. Der Organismus eines kräftigen Erwachsenen ist wesentlich robuster als der eines kleinen Babys – die Trinkwasserverordnung macht hier keine Unterscheidung.

Vergleicht man einmal einzelne Grenzwerte der deutschen Trinkwasserverordnung mit anderen Werten oder Empfehlungen, kann man gut nachvollziehen, warum dem deutschen Gesetzgeber von vielen Kritikern Willkür vorgeworfen wird:

Beispiel Kupfer:
Grenzwert in Deutschland: 2 mg/l
Grenzwert in USA: 1mg/l
DLG-Grenzwert zur Eignung für Babynahrung: 0,5 mg/l

Beispiel Nitrit:
Grenzwert Deutschland: 0,5 mg/l
Grenzwert Österreich, Schweiz: 0,1 mg/l

Vieles bleibt unbemerkt…

Für eine Vielzahl gefährlicher Stoffe und Verbindungen in unserem Trinkwasser gibt es nicht einmal Grenzwerte. Die Trinkwasserverordnung erfasst lediglich 45 Stoffe und Parameter, die regelmäßig überprüft werden – allein in der Landwirtschaft werden jährlich aber zigtausende Fungizide und Pestizide eingesetzt! Völlig unkontrolliert gelangen auch Hormone oder Medikamentenrückstände in unser Leitungswasser und so letztendlich – denn in den Wasserwerken werden diese Bestandteile nicht entfernt - in unseren Körper.

Die gesundheitlichen Folgen lassen sich kaum absehen. Fest steht, dass sich Schadstoffe im menschlichen Körper anreichern (z.B. Schwermetalle wie Aluminium, Blei, Kupfer) und so schleichend zu schwerwiegenden Erkrankungen führen können



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